Dienstag, 9. Juni 2020
Schlafen will ich. Schlafen.
Seit anderthalb Jahren ist es mit dem Schlaf nicht weit her. Was vermutlich am Alter liegt und an meinem Restless-Legs-Syndrom. Wobei ich die Zappelbeine ja laut meiner Ärztin mit den neuen Medikamenten gut im Griff habe (wenn sie das sagt, muss es ja stimmen, hahaha).

Jedenfalls schlafe ich meist beim Gute-Nacht-Stream ein(ich schaue kein TV, ausser direkt vorm Einschlafen). Also, so mitten im Film. Kurzes Hochschrecken, Versuch 1, weiter zu schauen, wieder einnicken. Versuch 2.... und so weiter. Irgendwann mache ich dann den Fernseher aus, lösche das Licht und will wirklich richtig schlafen.

Und schwupps, bin ich wach. Hellwach!

Sobald ich dann doch einschlafe, so wirklich und richtig, geht das Theater los. Stündlich wache ich wieder auf. Das Gefühl meint, ich hätte vier Stunden geschlafen, aber der Blick auf die Uhr sagt, es waren ca. 60 Minuten. Muss ich aufs Klo? Habe ich Durst? Ist mir heiss? Kalt? Nix ist. Meistens. Manchmal habe ich eine Hitzewallung von den beschissenen Wechseljahren, manchmal muss ich Pippi, aber meist ist eben nix.

Das geht dann bis sieben, halbacht. Und dann bin ich auch froh, dass ich aufstehen muss. Darf. Denn dieses ewige Aufwachen und diese endlose Nacht, das ist nicht schön, eher ein bisschen qualvoll.

Müde bin ich am Tage ab frühen Nachmittag. Aber das geht vielen Leuten so, also egal. Aber ab zehn am Abend geht dann fast gar nichts mehr. Ausser Streams schauen. Gestern war es dann Amazon.

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Das Ende ist erst der Anfang, via Amazon.de

Endlose Landstrassen, ein weites Land, ein wichtiger Auftrag in irgendeinem Kaff, in dem die Menschen so sind, wie man eben am Ende der Welt in einem kargen Dorf ist. Ein bisschen Prügel, ein bisschen Melancholie. Dazu zwei, drei seltsame Reisende und jede Menge roter Fäden, die am Ende alle aufeinandertreffen. Das alles mit einer Prise Humor erzählt. Prima Film. Echt jetzt.

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